Wie man sich bettet so liegt man – unsere Tipps zum Thema Hotelbetten

Gerade im Urlaub schätzen Hotelgäste einen hohen Wohlfühlfaktor und lassen diesen auch in ihre Bewertungen miteinfließen. Ein ausschlaggebendes Kriterium hierbei ist die Schlafqualität und somit in weiterer Folge die Hotelbetten. Hier sollte besonders auf Qualität und Komfort geachtet werden. Trotz aller Zukunftsideen und technischen Raffinessen hat sich hier das klassische Boxspringbett mit seinen zahlreichen Vorteilen sehr bewährt.

Aber was ist nun eigentlich ein Boxspringbett, wie ist es aufgebaut und wie unterscheidet es sich von herkömmlichen Betten?

Als größtes Unterscheidungsmerkmal zu herkömmlichen Hotelbetten ist hier der Aufbau des Hotelbettes zu nennen, denn wenn alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind, erreicht man eine hervorragende Qualität. Der Name „Boxspring“ leitet sich übrigens von dem Wort „Federbox“ ab, welche den Unterbau des Bettes bildet. Dieser Teil besteht oftmals aus einem mit Stoff oder Leder bezogenen Holzrahmen. Füße sorgen für die optimale Belüftung. Das Innenleben besteht aus einer durchgehenden Federkernfederung welche den herkömmlichen Lattenrost ersetzt. Dies führt wiederum zu einer besseren Punktelastizität. Boxspringbetten können entweder aus einer gesamten oder zwei separaten Boxen bestehen. Vorteil bei der Variante mit zwei separaten Boxen ist, dass man hier eine individuelle Federung je Matratze wählen kann.

Der Mittelteil dieser Form des Hotelbettes besteht aus der sogenannten Boxspring-Matratze. Hier sollte sich der Hotelier für eine Federkernmatratze entscheiden. Anzuraten ist es, eine Taschenfederkern-Matratze (einzelne Federn sind hier in Taschen verpackt, sodass bei Druck jede Feder individuell reagiert) mit hoher Federanzahl zu verwenden, da diese eine ausgezeichnete Ergänzung zur Unterfederung der unten befindlichen Box darstellt. Darüber hinaus gelten diese Matratzen als sehr langlebig, was sich wiederum in Hotelzimmern bewährt.

Komplett wird das Bettsystem durch den oben aufliegenden Topper. Dieser ist nur einige Zentimeter hoch und sorgt dafür, dass bei zwei separaten Boxen eine durchgehende Liegefläche geboten wird. Darüber hinaus kann ein Topper nicht nur den Körper unterstützen sondern sorgt auch für eine bessere Liegeeigenschaft sowie Feuchtigkeitsregulierung.

Vorteile eines Boxspringbettes in der Hotellerie

Schlafgefühl:
Boxspringbetten bieten ein angenehmes und komfortables Liegegefühl für Hotelgäste. Wenn beim Kauf die optimale Kombination aus Boxspring, Matratze und Topper zusammengestellt wird, übertrifft der Komfort bei Weitem dem eines herkömmlichen Hotelbettes da sich das Hotelbett dem Gast perfekt anpasst.

Hygiene:
Nicht nur beim Schlafgefühl auch bei der Hygiene liegt das Boxspringbett ganz weit vorne. Es wurde so konzipiert, dass Luft zirkulieren kann und dadurch die Feuchtigkeitsverluste während des Schlafens in die Luft abgeleitet werden.

Rückenfreundlichkeit:
Da sich Boxspringbetten genau auf den Gast bzw. Schläfer anpassen bieten sie ausreichend Unterstützung für den gesamten Rücken und sind deshalb besonders vorteilhaft für Personen mit Problemen in der Lendenwirbelsäule oder mit den Bandscheiben.

Lebensdauer:
Boxspring-Matratzen liegen sich nicht so schnell „durch“ als ihre herkömmlichen Counterparts welche auf einem Lattenrost aufliegen. Denn bei einem Boxspringbett kann der Druck des Körpergewichtes gleichmäßig abgeleitet werden. Dies wiederum sorgt für eine verlängerte Haltbarkeit und Stabilität der Hotelbetten.

Besseres Einstiegsniveau:
Durch die optimale Höhe eines Boxspringbettes von mindestens einen halben Meter, wird der Einstieg besonders für ältere oder in der Beweglichkeit eingeschränkte Personen erleichtert. Auch für Personen mit Rückenproblemen ist diese Einstiegshöhe vorteilhaft.

Design:
Das Boxspringbett ist nicht nur komfortabel, es besticht auch durch seine edle und stilvolle Optik. Hoteliers können aus verschiedensten Varianten aus Holz mit Stoff- bzw. Kunstlederbezug wählen.

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